Zugegeben: extrem spannend und wild umstritten war die Kategorie Internet beim heurigen Green Panther nicht. Daran sind wir nicht ganz unschuldig. Beim Finale der fünf besten Arbeiten waren wir gleich mit vier Websites vertreten.
Die Website des springfestivals wurde mit Gold ausgezeichnet, die Sonne Licht Schatten Website bekam den Panther in Bronze.
Mehr über die springfestival Website
Weitere Informationen über Sonne Licht Schatten
Nominiert wurden die Plattform „Ideen gegen die Krise“ der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, die Website des Springfestivals, „Sonne Licht Schatten“ und werbe.at, das neue Infoportal der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Steiermark. Die Entscheidung über Gold, Silber, Bronze und Blech wird am 1. Juli im Rahmen einer Gala bekannt gegeben.
Das Springfestival hat sich von einem lokalen Ereignis zu einem internationalen Treffpunkt für electronic music & art entwickelt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Website im gleichen Umfang wachsen muss. Manchmal ist small nicht nur beautiful, sondern auch user-freundlich.
Die Festival-Site hat daher 2008 eine komplette Neuorientierung erfahren. Früher konstruierte Parkside jedes Jahr eine neue Website, passend zur Philosophie, die einzelnen Jahrgänge durchzunummerieren. 2008 wurde www.springfestival.at zum ganzjährigen Portal. Mit dem 10. Festival (springten) wurde die Website nun verstärkt an Social Networks andockt. Die Ausgangsfrage war: Warum nicht Facebook, Twitter oder Flickr nutzen und die User aktiv in die Generierung von Content einbinden? Die Redaktion muss schließlich in Zeiten von Web 2.0 nicht mehr jeden Künstler bis ins Detail beschreiben. MySpace und Wikipedia sind schon erfunden. Die Festivalgäste erwarten sich vor allem ein übersichtliches Programm und jede Menge Service. Warum soll man nach Graz kommen? Was lässt sich in der Stadt abseits des Festivals erleben? Wo ist Graz überhaupt? Und wie fährt man am besten hin? Das sind Fragen, die die Website heute zu beantworten hat. Übrigens: Spring ist nach wie vor nicht das einzige oder das größte Festival für elektronische Popkultur, aber sicher eines der interessantesten.
Auf der Website finden Agenturen und ihre Kunden eine Menge neuer Möglichkeiten. So bietet der Showroom professionelle Präsentationsmöglichkeiten und gehört schon jetzt zu den Bereichen, die am stärksten genutzt werden.
Newcomer können auf der Website ihre Arbeiten platzieren und so zu einem interessanten Job kommen.
Im Blog erfahren Agenturen, Auftraggeber und Partner Neues aus der weltweiten Werbe- und Internet-Szene. Der interaktive Aspekt stand bei der Gestaltung von werbe.at an zentraler Stelle. Die steirischen Werber können selbst Beiträge erstellen, Profile anlegen und ihr Portfolio einstellen.
Die innovative Gestaltung von springseven brachte Parkside zuerst einen Staatspreis und dann einen goldenen Panther. Die vielleicht größte Ehre ist nicht mit einem Award verbunden: Die Website wurde als einer von 100 Beiträgen in die offizielle Bewerbung von Graz als City of Design bei der UNESCO aufgenommen. Das ist bei der mittlerweile erfreulichen Dichte der „Creative Industries“ ein sehr schönes Kompliment.